Einige Höhepunkte unserer Arbeit


Plakat zum Assegespräch 8.10.2011Am Samstag, 8. Oktober lud AufpASSEn ein zum ASSE-Gespräch
Der Müll muss raus - und dann?
Informieren, Austauschen, Mitgestalten und Mitbestimmen
Referenten: Dr.M.Siemann (Fachbereichsleiter "Sicherheit nuklearer Entsorgung" beim Bundesamt für Strahlenschutz) und W.Neumann (Diplom-Physiker und unabhängiger Gutachter)
Den Atommüll aus dem Asse-Schacht zurückzuholen, ist nach heutigem Stand die sinnvollste Möglichkeit. Der Müll muss raus - und dann? Wir  als diejenigen, die die Folgen zu tragen haben, wollen nicht wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sondern wollen wissen, was passiert und uns so früh wie möglich beteiligen.
Wie ist die aktuelle Situation? Wie ist die konkrete Planung? Welche Gefahren bestehen? Welche nicht?
Die Asse-Gespräche knüpfen an die Fachgespräche der Jahre 2001 und 2005 an und sind eine Einladung an die Betroffenen vor Ort, ihre Perspektive und ihre Anliegen einzubringen.

Nach den Einführungsreferaten entwickelten die TeilnehmerInnen in Arbeitsgruppen Fragen an die Referenten. Jede Arbeitsgruppe hatte ihre eigenen Schwerpunkte - aber allen gemeinsam war das Unverständnis darüber, wie langsam alles voran geht und die Sorge, dass die Zeit für die Rückholung davonläuft.








Teilnahme am Kirchentag in Dresden im Juni 2011

Auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden hat AufpASSEn auf dem "Markt der Möglichkeiten" zusammen mit dem Arbeitskreis Frieden konkret der St. Thomas Gemeinde aus Wolfenbüttel zu Asse II und Atommüll-Problematik  informiert!

Unser Stand war war ständig von Menschen umlagert, die Information und  Gespräch suchten. Besondere Höhepunkte waren der Auftritt des Moritatenchores, das Angeln nach den Atommüllfässern und die Gestaltung der Transparente "Ein Herz für die Zukunft". Während die einen am Stand diskutierten, waren andere in der Stadt unterwegs auf der Suche nach einem Endlager......














aufpASSEn-Mitglieder aus der Zukunft bedanken sich bei Bundestagsabgeordneten
für die vorzeitige Abschaltung aller Atomkraftwerke



Eine Delegation von sieben Menschen aus dem Jahre 2211 hat am Montag, 12. April 2010, in der Postannahmestelle des deutschen Bundestages zwei Kartons abgegeben: 622 Briefe an alle Bundestagsabgeordneten. Es sind Mitglieder des Vereins "aufpASSEn!" e.V., der auch noch in zweihundert Jahren die Lagerung atomaren Mülls kritisch begleitet. Sie haben diese beschwerliche Zeit-Rückreise unternommen, um dem Deutschen Bundestag für den Beschluß der vorzeitigen Abschaltung aller Atomkraftwerke zu danken.

Die Zeitreisenden vorm Deutschen Bundestag
Sie waren erfreut zu hören, dass gleichzeitig Bundeskanzlerin Merkel mit Präsident Obama und vielen anderen Staatschefs in den USA Gespräche zum Thema Atomsicherheit führt.

Der ausführliche Brief aus der Zukunft stellt den Ausstieg aus der Atomtechnologie in Zusammenhang mit einem weltweiten sozialen Ausgleich und einer Änderung der Wirtschaftsordnung.

Die Weichen für diese Entwicklung werden heute gestellt, und deshalb sind
die Menschen aus der Zukunft sehr gespannt auf unsere Antworten. Der Verein "aufpASSEn" wird sie für sie aufbewahren.

der Brief aus der Zukunft


..... und die Antworten:
Bislang haben sechs Bundestagsabgeordnete auf dem Brief geantwortet:

Frau Enkelmann (Linke)
Herr Goeppel (CSU)
Herr Heil (SPD)
Frau Hendricks (SPD)
Frau Pau (Linke)
Herr Scheelen (SPD)

Die Antworten der übrigen 616 Abgeordneten erwarten wir mit Spannung.













Mahnmal und Infotafel errichtet

Am Parkplatz der Asse-Waldgaststätte in Wittmar steht seit August 2006 neben dem schon 2005 aufgestellten Findling eine Infotafel, die nicht nur aufzeigt, welches Gefahrenpotential in Asse II vorhanden ist, sondern auch die Schwierigkeit verdeutlicht, diese Informationen weiter in die Zukunft zu tragen.

Mahnmal und Infotafel




topografische Karte der Asse Die Menschheit wird das Abklingen der Radioaktivität in der Asse aufs natürliche Niveau nicht miterleben. Legende zum geologischen Schnitt In welcher Sprache wird die Warnung in der Zukunft verstanden? Der aufgewölbte Salzsattel der Asse durchzogen von Abbau- und Einlagerungskammern Infotafel zu Asse II

Anklicken vergrößert die  einzelnen Komponenten der Infotafel!


Der Findlung

          
     







Im. Dezember 2010 pflanzten wir einen Gingko an das Mahnmal. In seinem Zweigen sitzen einige der tausende Kraniche, die in Wolfenbüttel als Mahn- und Hoffnungszeichen auf den Atomausstieg gefaltet wurden.
















18.10.2011